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Jupiter
Jupiter
ist der größte aller neun Planeten des Sonnensystems und der
fünfte von der Sonne entfernte Planet. Der Jupiter war schon in der
Antike bekannt weil er einer der hellsten Planeten ist, nur Venus ist
noch heller, die aber nur bei Sonnenuntergang bzw. -aufgang zu sehen ist.
Benannt wurde er nach Jupiter dem mächtigsten Gott der römischen
Mythologie.
Als Erster entdeckte Galileo Galilei 1610 mit Hilfe eines
Fernrohrs den Jupiter. Dabei entdeckte er auch die vier größten
Jupitermonde, Io, Europa, Ganymed und Kallisto, die heute als Galileische
Monde bekannt sind.
Von allen Planeten des Sonnensystems hat Jupiter die
kürzeste Rotationsperiode. Wie alle großen, aus verschiedenen
Gasen bestehenden Planeten besitzt auch Jupiter eine differenzielle Rotation,
d. h. die Drehung vollzieht sich in verschiedenen Breiten unterschiedlich
schnell. Die hohe Rotationsgeschwindigkeit von 9 Stunden 55 Minuten an
den Polen und 9 Stunden 50 Minuten am Äquator hat zu einer starken
Abplattung der Pole geführt. Aus diesem Grund beträgt der Durchmesser
von Pol zu Pol nur 134.000 km, während er am Äquator 143.000
km ausmacht.
Der Jupiter hat einen festen Kern aus Eisen und Silizium-Verbindungen,
der ca. 4% der Gesamtmasse ausmacht. Der Kern wird aus einer 40.000
km dicken Schicht aus metallischem Wasserstoff umhüllt. In diesem
Bereich herrscht ein extrem hoher Druck von ca. 3 Mio. bar, wodurch der
Wasserstoff in einzelne Atome zerfällt und metallartige Eigenschaften
annimmt. Daran anschließend folgt eine Schicht aus flüssigem
Wasserstoff, über der schließlich die Atmosphäre liegt,
die vorwiegend aus Wasserstoff und Helium besteht, in der aber auch andere
Bestandteile vorkommen. Das Magnetfeld ist ca. 12 mal so stark wie auf
der Erde, wobei die Achse des Feldes ca. 11° gegen die Rotationsachse
geneigt ist.
Die
Wolken in der Atmosphäre sind parallel zu Äquator angeordnet
und sind je nach Höhe anders gefärbt. Die höchsten sind
rot, die darunter dann weiß, braun und ganz unten bläulich
gefärbt. Die Atmosphäre besteht aus 82% Wasserstoff, 18% Helium
sowie geringen Spuren von Methan, Ammoniak, Acetylen und Äthan. Zwischen
den Streifen reiben sich die Winde und es kommt zu Wirbeln. Diese Wirbel
bleiben oft für Jahrhunderte oder länger an derselben Stelle
stehen. Ein solch großer Wirbel ist das Rote Auge des Jupiters.
Auf Äquatorhöhe umgeben den Jupiter
Ringe die sehr dunkel und schmal sind. Deshalb wurden sie erst von
der Voyager-Sonde entdeckt. Das Ringsystem das etwa 6500 km breit
und ca. 1 km dick ist, besteht aus zwei Hauptringen und einem schmalen
innen liegenden Ring von oranger Farbe.
Jupitermonde
Zertifikat über einen Anteil von dem Planeten Jupiter.
Mehr Information hier.
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| Technische Daten |
| Distanz zur Sonne |
Ø 778,3 Mio. km (min.
740,9; max. 815,7) |
| Mindest Distanz zur Erde |
590,8 Mio. km |
| Exzentrizität |
0,04892 |
| Rotationsdauer (Am Äquator) |
9 Stunden 50 Minuten 30 Sekunden |
| Umlaufzeit (in Erdentagen) |
11 Jahre 315 Tage |
| Max. Winkeldurchmesser |
49,9" |
| Äquatordurchmesser |
142.984 km (Polardurchmesser 134.700
km) |
| Volumen (Erde=1) |
1316 |
| Masse (Erde=1) |
317,8 |
Dichte
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1,33 g/cm3 |
| Schwerkraft auf der Oberfläche
(Erde=1) |
2,34 |
| Temperatur |
Ø -110°C |
| Neigung der Achse |
25° 11' |
| Atmosphäre |
82% Wasserstoff , 18% Helium sowie
geringen Spuren von Methan, Ammoniak, Acetylen und Äthan |
| Zahl der bekannten Monde |
63 + Ringsystem |
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