• Planeten & Monde
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Die Mondphasen
Der Mond zeigt immer ein anderes Gesicht, da der Mond selbst kein Licht erzeugt,
sieht man von ihm immer nur den von der Sonne beleuchteten Teil. Der Zyklus der Mondphasen hat eine
Periode von genau 29 Tagen, 21 Stunden und 44 Minuten. Dieser so genannte synodische Monat stellt die
Zeitspanne dar, nach der der Mond wieder dieselbe Phase erreicht hat.
Bei Neumond können wir den Mond gar nicht sehen,
weil er zwischen Sonne und Erde steht und nur seine Rückseite beleuchtet
ist. Die Zeit, die seit dem letzten Neumond vergangen ist , wird als Mondalter
bezeichnet. Im Laufe von 24 Stunden bewegt der Mond seine Position um
12 Grad und somit ist im günstigsten Fall ist der zunehmende Mond
schon nach einem Tag nach dem Neumond als schmale Sichel zu erkennen.
Nach einer Woche sehen wir den Mond im ersten Viertel beleuchtet, das
heißt der Winkel zwischen Sonne und Mond beträgt 90 Grad. Nach
einer weiteren Woche befindet sich der Mond in Opposition zur Sonne, das
heißt der Längenunterschied zwischen Sonne und Mond beträgt
180 Grad. In dieser Konstellation steht die Erde zwischen Sonne und Mond
und wird vollkommen beleuchtet. Der Vollmond geht genau dann auf, wenn
die Sonne untergeht, und ist die ganze Nacht bis Sonnenaufgang zu sehen.
Nach der Vollmondphase nimmt der Mond allmählich wieder ab und erreicht
das letzte Viertel, wobei er immer später am nächtlichen Himmel
auftaucht. In den Tagen vor Neumond ist er nur noch kurz vor Sonnenaufgang
in östlicher Richtung als schmale Sichel zu sehen.

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